Die Frage, ob und falls wie eine Wiedereröffnung des Kirchseeoner Hallenbades möglich ist, stellt man sich nicht nur in der Marktgemeinde, seit die Einrichtung im Sommer 2023 wegen schwerwiegender Baumängel geschlossen werden musste. Auch in der Nachbargemeinde Zorneding, von wo aus immer viele Badegäste nach Kirchseeon kamen, wünscht man sich das Hallenbad zurück. Am Mittwoch, 3. Dezember, findet um 19 Uhr im Kirchseeoner Rathaus das erste Treffen einer interkommunalen Arbeitsgemeinschaft statt, die ermitteln soll, ob das Bad eine Zukunft hat. Die Sitzung ist öffentlich.
Das Gremium, welches aus den beiden Bürgermeistern aus Kirchseeon und Zorneding, Jan Paeplow und Piet Mayr, sowie vier beziehungsweise zwei Gemeinderatsmitgliedern und je drei Verwaltungsmitarbeitern ohne Stimmrecht besteht, soll eine Machbar- und Wirtschaftlichkeitsstudie vorbereiten und bewerten. Ziel der Studie ist es, die voraussichtlichen Sanierungskosten konkret zu ermitteln. Die sind durchaus beachtlich, eine grobe Schätzung geht von etwa zwölf Millionen Euro aus.
Aus den Haushalten der beiden Gemeinden – egal welche Kostenverteilung am Ende beschlossen werden sollte – ist dies kaum zu stemmen, die Hoffnung ruht daher auf der Möglichkeit, Fördertöpfe anzapfen zu können. Was dann auch gleich auf der Tagesordnung der allerersten Sitzung der Arbeitsgemeinschaft steht, dem Gremium werden Fördermöglichkeiten vorgestellt.

