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Immobiliengeschäft:FW verteidigen Kauf des Sparkassenbaus

Die Freien Wähler haben erneut den Kauf des Sparkassengebäudes durch den Landkreis verteidigt. In einer Pressemitteilung weisen sie darauf hin, dass es sich um keinen Problemkauf handle, obwohl die Kosten für eine Sanierung und Nutzung als Dependance des Landratsamts deutlich höher ausfallen würden als zunächst kalkuliert.

Gut zwölf Millionen Euro hatte der Landkreis für die Immobilie ausgegeben, damit sei lediglich der Grundstückswert bezahlt worden, so die Freien Wähler. Für die Option, das Gebäude zu nutzen, um das überbelegte Landratsamt zu entlasten, sei eine dynamische Investitionsrechnung notwendig: Dem Kaufpreis des Sparkassengebäudes samt aller notwendigen Investitionen müssten Kosten einer weiteren langfristigen Anmietung von Flächen für das Landratsamt gegengerechnet werden.

Berücksichtigt werden muss dabei auch nach Ansicht der Freien Wähler, dass bei dem Grundstück in zentraler Lage von Ebersberg mit einer deutlichen Wertsteigerung in den nächsten Jahrzehnten zu rechnen ist. "Bei Anmietung von Büroräumen hält trotz laufender hoher Mietzahlungen der Landkreis keinen Vermögensgegenstand in den Händen", so die Freien Wähler in ihrer Pressemitteilung. Ein Abriss des Gebäudes wiederum bringe keine Lösung für die Platzprobleme im Landratsamt. Eine Entscheidung über das weitere Vorgehen beim Sparkassengebäude will der Kreistag im Juli fällen.