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Im Landkreis Ebersberg:Maschinenring warnt vor Hundekot

Der Maschinen- und Betriebshilfsring mahnt Hundehalter zu Sorgfalt mit dem Umgang der Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner. Hintergrund sind der anstehende erste Schnitt im Grünland und die im Juni beginnende Heuernte.

Hundekot und Müll auf Wiesen- und Ackerflächen könnten gravierende Erkrankungen und Verletzungen bei Rindern auslösen, heißt es in einer aktuellen Pressemeldung. Hunde können mit dem Parasiten Neospora caninum befallen sein. Infizierte Hunde können mit ihrem Kot Parasiten-Eier abgeben und Rinder als sogenannte Zwischenwirte anstecken. Über das Futter aufgenommen, kommt es zum Befall von verschiedenen Organen, des Fetus und der Fruchthüllen. Die Folge können dann totgeborene Kälber sein. Es besteht auch die Möglichkeit, dass die Kälber im Mutterleib infiziert werden. Nach ihrer Geburt sind die Kälber dann selbst Ausscheider von Neospora caninum. Hunde können sich über rohes Fleisch von infizierten Tieren anstecken. Durch Erntemaschinen lasse sich Hundekot nicht abscheiden und so gelange er von der Wiese in das Futter der Tiere, etwa Silage und Heu. Auch Müll, wie Kunststoffe und Metalle können als Fremdkörper in das Futter gelangen und für Rinder tödliche Folgen haben. Deshalb sei es wichtig, Hundekot aufzusammeln und Müll nicht in der freien Natur wegzuwerfen, mahnt der Maschinenring.

© SZ vom 18.05.2021 / SZ
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