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Im Landkreis:Aufschwung am Arbeitsmarkt

Frühling sorgt für mehr Beschäftigung

Der Frühling hat in der Region Einzug gehalten, mit positiven Auswirkungen auf die Arbeitslosigkeit: Diese war im April in allen vier Landkreisen des Bezirks der Agentur für Arbeit Freising rückläufig. So zählten die Agenturen für Arbeit in Ebersberg, Freising, Erding und Dachau insgesamt 10 091 Arbeitslose, 608 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote sank von 2,9 Prozent im März auf ein aktuelles Niveau von 2,7 Prozent. "Auf unserem Arbeitsmarkt machte sich in den letzten Wochen die für diese Jahreszeit typische saisonale Entlastung bemerkbar: Nach der Winterpause konnte in den Außenberufen die Arbeit wiederaufgenommen werden", sagt Katja Kürmaier, stellvertretende Chefin der Agentur für Arbeit Freising. "Vom Frühjahrsaufschwung profitierten entsprechend vor allem Männer, da diese verstärkt im Baugewerbe, Dachdeckerhandwerk, Garten- und Landschaftsbau tätig sind und nun an ihre Arbeitsplätze zurückkehren konnten."

Für den Landkreis Ebersberg hat die Agentur für Arbeit im April insgesamt 2077 Arbeitslose, 90 Personen weniger als noch im März. Die Arbeitslosenquote sank damit um 0,1 Prozentpunkte auf 2,5 Prozent. Im April des Vorjahres lag sie bei 2,4 Prozent. Im April 2019 - im Jahr vor der Coronakrise - errechnete sich für den Landkreis Ebersberg eine Quote von 1,8 Prozent. Die Unternehmen fragen unterdessen weiter Personal nach. So wurden der Agentur für Arbeit im laufenden Monat 288 neu zu besetzende Stellen gemeldet. Insgesamt befanden sich im April damit 1217 Arbeitsangebote im Stellenpool der Ebersberger Arbeitsagentur.

Auch einige Ausbildungsplätze sind im Landkreis weiterhin unbesetzt, im April waren noch 310 Stellen offen. Seit Oktober vergangenen Jahres machten sich 474 Jugendliche aus dem Landkreis mit Hilfe der Berufsberatung ihrer Arbeitsagentur auf die Suche nach einer Ausbildungsstelle - im April hatten 227 junge Leute noch keinen passenden Ausbildungsplatz gefunden.

© SZ vom 30.04.2021 / SZ
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