Hohenlinden:Unfall auf der A 94: Mann lebensgefährlich verletzt

Auf der A 94 bei Hohenlinden ist es am Freitag vor den Feiertagen zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem zwei Männer verletzt wurden, einer davon lebensbedrohlich. Der Verursacher flüchtete dabei von der Unfallstelle. Laut Polizei ereignete sich der Vorfall um 20.50 Uhr an der Anschlussstelle Hohenlinden. Ein unbekannter Fahrer eines Planensattelzuges fuhr auf dem Verzögerungsstreifen. Aus unbekannten Gründen wechselte dieser von dem Verzögerungsstreifen auf den rechten Fahrstreifen. Hierbei übersah er einen blauen Dacia samt Anhänger, der von einem Mann gefahren wurde. Der Pkw geriet ins Schleudern, überschlug sich mehrfach und kam schließlich zum Stillstand. Ein nachfolgendes Auto, welches von einem 60-Jährigen aus dem Landkreis Münsingen gefahren wurde, musste dem Dacia ausweichen, geriet selbst ins Schlingern und prallte anschließend in die Betongleitwand. Ein weiterer nachfolgender 58-jähriger Mühldorfer geführt krachte frontal in den blauen Dacia. Der Fahrer des Dacias wurde eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Der 63-jähriger Fahrer des Dacias wurde lebensgefährlich verletzt in ein Münchner Krankenhaus eingeliefert. Der Mühldorfer wurde leicht verletzt in ein nahe gelegenes Krankenhaus eingeliefert. Der Sachschadens beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf 47 000 Euro. Die A 94 musste in Fahrtrichtung Passau stundenlang gesperrt werden. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Forstinning ausgeleitet. Der Fahrer des Sattelzugs, der den Unfall verursachte, blieb laut Polizei 150 Meter hinter dem Unfallort stehen und begutachtete die Vorgänge. Kurze Zeit später stieg er ein und flüchtete. Zur Aufklärung des Unfallherganges ließ die Staatsanwaltschaft München II einen Gutachter kommen. Zeugen, die Hinweise zur Identifizierung des Sattelzuges liefern können, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizei Hohenbrunn unter der Nummer (0802) 7445-0 zu melden.

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