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Hohenlinden:Pfarrheim mit Pfiff

Die wellenförmige Akustikdecke ist ein Blickfang

Ein futuristisch anmutender, moderner Holzbau ist das neue Pfarrzentrum der Pfarrei in Hohenlinden. Wie ein Wahrzeichen erregt das vom Architekturbüro Rieger-Lohmann aus Isen konzipierte Gebäude mit seinem wellenförmigen Blechdach Aufsehen in der Gemeinde. Nachdem das marode Pfarrheim aus den 1960er-Jahren abgerissen war, bauten die Architekten das neue Gebäude wegen der instabilen Hanglage auf 360 Pfählen auf dem kirchlichen Grund am Friedhof. Innen wirkt das Gebäude großzügig, lichtdurchflutet, hell und durchdacht, per Fernbedienung können Fenster geöffnet werden, es gibt Räume für Archiv, Lager, Technik und barrierefreie Toiletten. Mittelpunkt ist der mit einer mobilen Trennwand teilbare große Pfarrsaal. Die wellenförmige Akustikdecke aus Holz ermöglicht guten Klang bei Konzerten. Große Fenster samt Glastüren erlauben einen Panoramablick auf die überdachte hölzerne Terrasse und den Pfarrgarten.

© SZ vom 10.07.2020 / lela

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