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Schwimmen:Hallenbad Ebersberg steht kurz vor der Wiedereröffnung

Hallenbad Ebersberg

In der Kreisstadt Ebersberg steht die Inbetriebnahme des Hallenbads kurz bevor.

(Foto: ohne Honorar)

Trotz Corona sind damit demnächst wieder vier Schwimmhallen im Landkreis geöffnet, Mitte Oktober folgt voraussichtlich die fünfte.

Von René Becker

Seit Ende Juli können Wasserbegeisterte in Kirchseeon und Markt Schwaben wieder ihre Bahnen ziehen. Das Hallenbad Vaterstetten hat seine Türen ebenfalls wieder für die Öffentlichkeit offen. In Glonn und Ebersberg muss man sich allerdings noch gedulden.

Die Hygienekonzepte in den Hallenbädern funktionieren. So berichten Anja Budich, Fachangestellte für Badebetriebe im Hallenbad Kirchseeon, und Dario Zadaja, Betriebsleiter des Hallenbads in Markt Schwaben, davon, dass sich die Besucher an die Hygieneauflagen halten würden und diese gut angenommen hätten.

Die Hallenbäder dürfen nicht betreten werden, wenn man Symptome hat oder Kontakt zu Infizierten hatte. Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist in den Einrichtungen stets gefordert. Die Schutzmasken können nach dem Umziehen in der Umkleidekabine abgenommen werden. Davor herrscht auf den Arealen strenge Maskenpflicht.

Die Laufwege für die Besucher sind markiert.

In Glonn und in Ebersberg sieht die Angelegenheit noch etwas anders aus. So erklärt Jürgen Puls, Betreiber beider Hallenbäder, dass auf Grund von Sanierungsarbeiten am Glonner Schulgebäude der Eingang zum Bad aus verkehrssicherheitstechnischen Gründen noch versperrt ist. Der Betrieb plane aber in der zweiten Oktoberhälfte zu öffnen. Das Hallenbad Ebersberg soll laut eigener Webseite am 6. Oktober öffnen, das Hygienekonzept ist überarbeitet.

Die Betreiber müssen Hygieneauflagen einhalten

39 gleichzeitig anwesende Gäste - das ist das Maximum, was das Hygienekonzept in Markt Schwaben erlaubt. In die Saunakabine dürfen nur maximal fünf Personen gleichzeitig hinein. Für Vereine wurde eine Sondernutzungszeit für Samstag und Sonntag eingerichtet. Öffentlicher Badebetrieb und Vereinsbetrieb werden getrennt. Der Betrieb sei dreimal fast am Limit gewesen, weil die Bahnen ausgelastet gewesen seien, so Betriebsleiter Zadaja. In Vaterstetten ist die Höchstzahl an gleichzeitigen Besuchern auf 24 Personen und in Kirchseeon sowie Ebersberg auf 25 Gäste pro Stunde beschränkt.

Das Hallenbad Kirchseeon hat die Badezeit auf eine Höchstdauer von einer Stunde angesetzt. Hier wurde zudem das Kinderbecken außer Betrieb genommen. Attraktionen werden ebenfalls keine stattfinden, bestätigt Budich. Kurse würden aber weiterhin gegeben, und genauso wie Vereine bringen diese ein zusätzliches Hygienekonzept mit, welches das Konzept des Hallenbads ergänzt.

Unterschiede zwischen den Bädern gibt es noch bei den Reservierungen. Im Hallenbad Markt Schwaben kann man keine Badezeit im Vorfeld reservieren, während man das in Kirchseeon hingegen sogar muss, wie die Verantwortlichen mitteilen.

© SZ vom 30.09.2020/koei
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