Samson trug seine Stärke in den Haaren, Rapunzel bescherten sie die Freiheit, Hippie George Berger aus dem Musical „Hair“ brachte so seine Lebenseinstellung zum Ausdruck. Zu allen Zeiten war das Haupthaar viel mehr als nur eine Bedeckung der Kopfhaut. Wenig verwunderlich also, dass ein verändertes Körperbild aufgrund ausgefallener Haare nach einer Chemotherapie von vielen Krebspatientinnen und -patienten als besonders traumatisch erlebt wird. Das gilt oft auch für die rund 1400 Jungen und Mädchen zwischen fünf und 18 Jahren, die laut Deutschem Krebsregister im Schnitt jährlich an Krebs erkranken.
Engagement zum NachmachenMit einem Schnitt anderen Gutes tun
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Bereits zum dritten Mal spendet Helena Lettl ihre Haare, damit daraus Perücken für krebskranke Kinder gemacht werden können. Die angehende Tierärztin aus Ebersberg weiß, wie viel Überwindung das kostet, findet aber auch, es sollten noch viel mehr Menschen ihrem Beispiel folgen.
Von Michaela Pelz, Ebersberg
