Starkregen im Kreis Ebersberg Grafinger Volksfestplatz muss abgepumpt werden

Die Zornedinger Bahnhofs-Unterführung wurde wegen starken Regens bereits am Montag überschwemmt.

(Foto: Photographie Peter Hinz-Rosin)

Schwerpunkt der Überschwemmungen im Kreis Ebersberg ist in Grafing, wo Schausteller bereits ihre Fahrgeschäfte aufbauen. Auch andernorts macht der Regen Probleme.

Von Andreas Junkmann, Ebersberg

Eigentlich wäre ja jetzt die Jahreszeit, in der man sich bei angenehmen Temperaturen dem feucht-fröhlichen Vergnügen im Freibad widmet. Doch feucht kommt es in diesen Tagen einzig vom Himmel herunter - und das stimmt selbstredend nur die wenigsten fröhlich. Allen voran die Feuerwehren, die vor allem in der Nacht auf Dienstag alle Hände voll zu tun hatten.

Es sei zwar nicht flächendeckend zu Überschwemmungen gekommen, vor allem im Süden hätten die Wehren aber einige Einsätze zu bewältigen gehabt, sagt Kreisbrandrat Andreas Heiß. "Das zieht sich wie eine Achse von Ebersberg nach Aßling runter." Der Schwerpunkt sei Heiß zufolge die Stadt Grafing gewesen, wo neben einigen Kellern auch der Volksfestplatz - auf dem die Schausteller bereits ihre Fahrgeschäfte aufbauen - abgepumpt werden musste.

Im Landkreisnorden dagegen sei es dagegen bislang ruhig gewesen. Das bestätigt auch Tobias Bönte, stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Anzing, die keinen einzigen Einsatz zu verzeichnen hatte. Davon hätten deren Ebersberger Kollegen nur träumen können, vorausgesetzt sie wären in der Nacht auf Dienstag ins Bett gekommen. Aber wie Kommandant Uli Proske sagt, sei man ab Mitternacht fast ununterbrochen unterwegs gewesen.

Außer einigen vollgelaufenen Kellern und einem überfluteten Pferdestall sei aber nichts Schlimmeres vorgefallen. Von den Regenfällen verschont geblieben sind - Stand Dienstagmittag - die Polizeiinspektionen in Ebersberg und Poing sowie das Markt Schwabener THW, das bis dahin noch nicht unterstützend eingreifen musste.