Selbst angebautes Gemüse, ein Bewusstsein dafür, woher das eigene Essen kommt und Kinder, die inmitten von Pflanzen und Tieren aufwachsen – ein Bullerbü-Traum, den viele Menschen hegen. Die Idee eines solidarischen Landwirtschaftsbetriebs ist genau das: ein Bauernhof, an dem man sich beteiligen, wo man mitarbeiten und miternten kann. Zu Beginn eines Anbaujahrs legt der Verein seine Mitgliedsbeiträge und somit sein Budget fest. In diesem finanziellen Rahmen werden dann die Felder bewirtschaftet. Somit bleibt der Hof finanziell unabhängig von Faktoren wie Trockenheit, Hagel oder Schädlingen. Anschließend wird die Ernte unter allen Mitgliedern aufgeteilt, ganz egal, ob das Gemüse krumm oder nicht so groß gewachsen ist. Das bietet eine finanzielle Sicherheit für den Hof und regionales ökologisches Gemüse für die Mitglieder. Eine Win-win-Situation, solch eine Initiative.
Solidarische Landwirtschaft„Lebendig wollen wir sein“
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Landwirtschaft neu gedacht: Wie gemeinsam bewirtschaftete Höfe Mensch und Natur wieder zusammenbringen. Zu Besuch in Grafing und Neufarn.
Von Mariella Kleebinder, Nora Schulte, Grafing, Neufarn
