Die Bayernpartei geht erneut mit Walter Schmidtke als Bürgermeisterkandidat in den Kommunalwahlkampf. Wie bereits 2020 wird sich der mittlerweile 63-Jährige um das höchste Amt der Stadt bewerben. Einen Unterschied zum vergangenen Mal gibt es allerdings: Schmidtke hat etwas mehr praktische Erfahrung in puncto Kommunalpolitik, denn auch wenn es mit knapp 3,9 Prozent nicht zum Bürgermeister gereicht hat, kamen genügend Stimmen zusammen für einen Sitz im Stadtrat.
Nicht zuletzt aus dieser Tätigkeit habe er einige der drängenden Probleme in Grafing und der Region noch deutlicher mitbekommen, sagte Schmidtke anlässlich seiner Nominierung: „Die fortschreitende Flächenversiegelung, die explodierenden Wohnkosten, der erodierende Einzelhandel, der stille Abschied von der Landwirtschaft, sind Entwicklungen, die endlich gebremst werden müssen.“ Der freiberufliche Ingenieur der Elektro- und Nachrichtentechnik, der auch bei der Grafinger Feuerwehr aktiv ist, will durch eine aktivere Politik besonders dem Wohnungsmangel begegnen.
Ob er damit Chancen gegen Amtsinhaber Christian Bauer (CSU) hat, wird sich zeigen, oder, wie BP-Ortsvorsitzender Andreas Franz bei der Nominierung sagte: „Jemand von der Bayernpartei als Bürgermeister: Ja warum denn ned ?“

