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Geschlechterrollen:"Es ist nicht gut, wenn man immer die Schere im Kopf hat"

Etwa eineinhalb Stunden braucht Florian Reinhold, um sich in eine perfekt gestylte Jacqueline zu verwandeln - vom Korsett bis zu lackierten Fingernägeln. Doch nicht nur diese zeitaufwendige Erfahrung vor dem Spiegel teilt er mittlerweile mit dem anderen Geschlecht, der Brucker hat auch schon erlebt, wie es sich anfühlt, als Frau in der Dunkelheit von Männerschritten verfolgt zu werden - "da steigt ganz schnell die Panik in einem hoch!". Oder wie es ist, von Wildfremden abschätzige Blicke und Kommentare zu ernten. "Auch wenn nur eine von fünfhundert Begegnungen am Tag ein Idiot ist - in der Summe sind das viele kleine Nadelstiche, die bei den Mädchen enormen Ärger verursachen", sagt Jacqueline im Gespräch mit Schlagenhaufer. "Aber sollten sich die 499 anderen, vernünftigen Männer deswegen auch alle anders verhalten?", fragt dieser zurück. Nein, selbstverständlich nicht, antwortet Jacqueline, es sei nur eben wichtig, als Mann diesen Zusammenhang zu verstehen: "So was fühlt sich einfach scheiße an."

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