80 Jahre KriegsendeGedenkfeier für Opfer des Poinger „Todeszugs“

Ende April 1945 wurden anlässlich der Auflösung des Außenlagers Mühldorf etwa 3600 überwiegend jüdische Häftlinge mit der Bahn in Richtung Seeshaupt transportiert. Am 27. April 1945 machte der Evakuierungstransport, der als sogenannter Todeszug in die Geschichte eingehen sollte, in Poing Halt. Viele der Häftlinge wurden beim Versuch zu fliehen getötet. An dieses schicksalhafte Ereignis wird nun bei einer Gedenkfeier in Poing erinnert. Am Sonntag, 27. April, lädt die Gemeinde um Bürgermeister Thomas Stark von 17 bis 18 Uhr an das Mahnmal in der Bahnhofstraße.

Jascha März von der Stiftung Bayerische Gedenkstätten München wird zusammen mit dem Rathauschef zwei neue Gedenktafeln enthüllen. Außerdem wird es eine szenische Lesung von Schülerinnen und Schülern einer Projektgruppe des Markt Schwabener Franz-Marc-Gymnasiums geben.

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