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Fürsorge für Ältere:60 000 Euro für den Landkreis

Freistaat gewährt finanzielle Unterstützung zur Seniorenhilfe

Für die Aufwendungen, die im Rahmen der Unterstützung von älteren Menschen durch die Corona-Pandemie entstehen, erhält der Landkreis Ebersberg vom Freistaat im Rahmen der Initiative "Unser Soziales Bayern: Wir helfen zusammen!" pauschal 60 000 Euro. Dies hat der Ebersberger Stimmkreisabgeordnete Thomas Huber im Sozialministerium erfahren: "In der gegenwärtigen Corona-Krise bedürfen vor allem ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen besonderer Fürsorge. Um ihnen die Hilfe in ihrem Zuhause zu bieten, die sie durch die Einschränkungen aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus benötigen, sind die Kommunen und zahlreiche Organisationen und Bürgerinitiativen unermüdlich im Einsatz", schreibt der CSU-Politiker in einer Pressemitteilung. Für dieses gesellschaftliche Miteinander sei er den Menschen im Landkreis sehr dankbar, so Huber, der sich selbst am Einkaufsdienst in seiner Heimatstadt Grafing beteiligt.

Für die pauschale Summe, die demnächst alle bayerischen Landkreise abrufen können, hat der Ministerrat am 25. März grünes Licht gegeben. Das weitere Vorgehen zur Auszahlung des Pauschalbetrags werde noch abgestimmt. So bald wie möglich gebe es für die Landkreise und kreisfreien Städte hierzu weitere Informationen. Auch im Krisenstab des Landkreises spielt die Versorgung und Betreuung von Senioren eine wichtige Rolle: So will man beispielsweise zusammen mit pädagogischen Kräften einen Telefondienst aufbauen. Landrat Robert Niedergesäß (CSU) dazu: "Unsere Absicht ist, Seniorinnen und Senioren regelmäßig anzurufen, sie untereinander in Kontakt zu bringen und mit ihnen zu reden. Die angekündigten 60 000 Euro können wir deshalb gut gebrauchen." Niedergesäß geht davon aus, dass die Aktionen bereits in wenigen Tagen anlaufen. "Es zeigt sich einmal mehr, dass ,Wir helfen zusammen' bei uns im Landkreis Ebersberg keine leere PR-Phrase ist, sondern gelebte Praxis", so der CSU-Abgeordnete Huber abschließend.

© SZ vom 01.04.2020 / SZ

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