Montag, kurz vor 14 Uhr. Da hinten steht er, der Turm. Wie ein Zeiger ragt er in die Höhe. Noch ist er nackt bis auf die Nabe, den ringförmigen Generator und das rechteckige Führerhaus, die schon an seiner Spitze angebracht sind. Aus der Ferne sieht die Konstruktion aus wie ein hängengebliebenes Raumschiff. Von vielen Stellen im südlichen Landkreis Ebersberg aus kann man es sehen, kann auch den Kran erkennen, der noch höher ist als der Fuß des künftigen Windrads. Er wird in den nächsten Stunden gebraucht, um die Rotorblätter auf die 160 Meter Höhe zu hieven, wo sie sich künftig im Wind drehen sollen.
Zweites Windrad im Landkreis EbersbergPräzisionsarbeit über den Baumwipfeln
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Das erste Rotorblatt des neuen Windrads zwischen Fürmoosen und Taglaching wird am Montag auf seine Zielhöhe gehoben. Am Dienstag werden dann die anderen beiden auch montiert. In der ersten Dezemberwoche kann die Anlage ans Netz gehen.
Von Alexandra Leuthner, Bruck/Moosach
