Kommende Woche beginnen die Bauarbeiten auf der Kreisstraße EBE9 zwischen dem Kreisverkehr Schaurach und dem Ortseingang Jakobneuharting. Wie das Landratsamt Ebersberg mitteilt, soll es am Montag, 16. September, losgehen – das Ende der Bauarbeiten ist für den 28. März des kommenden Jahres geplant. Währenddessen ist die Kreisstraße vollständig gesperrt.
Für Personenwagen ist die Umleitung relativ einfach, sie zweigt aus Richtung Westen von der EBE9 auf die Gemeindeverbindungsstraße nach Haging, weiter nach Frauenneuharting und von da auf die EBE20 weiter nach Jakobneuharting ab, von Osten entsprechend umgekehrt. Der Schwerverkehr wird dagegen weiträumig umgeleitet: Von Grafing geht es Richtung Norden auf die Ostumfahrung, die St2080, von dort auf die B304 Richtung Osten an Ebersberg vorbei und durch Steinhöring bis Tulling, von dort wieder Richtung Süden auf der EBE20 bis Jakobneuharting – und umgekehrt.

Anlieger, deren Grundstücke nur über die Kreisstraße erreichbar sind, werden über die genauen Bauzeiten von der zuständigen Baufirma mit Wurfzetteln informiert, schreibt das Landratsamt. Ganz würden sich Einschränkungen jedoch nicht vermeiden lassen, so die Behörde weiter. Seitens des Staatlichen Bauamts Rosenheim und des Landkreises Ebersberg bittet man um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Arbeiten.
Grund für die Sperrung ist eine umfangreiche Sanierung samt Begradigung. Derzeit sei die Straße durch eine unzureichend breite Fahrbahn mit extrem kurvigem Verlauf geprägt. Auch gebe es zahlreiche Frostaufbrüche und Flickstellen auf der Fahrbahn. Nun soll der enge Kurvenverlauf entschärft und die Straße insgesamt verbreitert werden.

Landrat Robert Niedergesäß zeigt sich nach den jahrelangen Grundstücksverhandlungen erfreut über den Beginn der Bauarbeiten: „Der Landkreis investiert in diesem Abschnitt rund 2,2 Millionen Euro und sorgt mit dem Ausbau auch für mehr Verkehrssicherheit. Der Freistaat Bayern fördert das Projekt mit rund 900 000 Euro. Neben der notwendigen Begradigung und Verbreiterung der bisher sehr unübersichtlichen Strecke werden auch die unzureichenden Entwässerungsverhältnisse beseitigt, damit der Asphalt nicht gleich wieder kaputtgeht. Ich bedanke mich bei allen Grundstückseigentümern und bei Bürgermeister Edi Koch für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung des Projekts.“

