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Finanzielle Hilfe:180 000 Euro für drei Gemeinden

Geld aus der Städtebauförderung für Anzing, Glonn und Steinhöring

Die Gemeinden Anzing, Glonn und Steinhöring erhalten insgesamt 180 000 Euro aus dem Programm "Bayerische Städtebauförderung", wie die beiden Ebersberger Landtagsabgeordneten Doris Rauscher (SPD) und Thomas Huber (CSU) am Donnerstag mitgeteilt haben. Anzing erhält 30 000 Euro als Zuschuss für die Sanierung des Ortskerns. Glonn bekommt sogar 120 000 Euro für sein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept. In erster Linie sollen auch dort der Ortskern und die Durchfahrtstraße erneuert werden. Die Gemeinde Steinhöring bekommt Mittel in Höhe von 30 000 Euro zur Sanierung des Lagerhausgebäudes am Steinhöringer Bahnhof.

"Vor allem die Gemeinden im ländlichen Raum profitieren von den Zuschüssen aus der Städtebauförderung. Die Staatsregierung unterstützt sie wirkungsvoll bei der Umsetzung ihrer Projekte. So wird gewährleistet, dass Ortskerne auch in Zukunft attraktiv und lebenswert blei-ben", so Huber dazu. Ähnlich urteilt Rauscher: "Mit diesen Geldern können Projekte realisiert werden, mit denen unsere Gemeinden und die einzelnen Orte für die Menschen lebenswert und attraktiv bleiben. Es freut mich, dass auch in unserem Landkreis Maßnahmen gefördert und umgesetzt werden."

Bayernweit stehen 2020 insgesamt 191 Millionen Euro aus dem Bayerischen Städtebauförderprogramm zur Verfügung. Davon profitieren in diesem Jahr insgesamt 406 Städten und Gemeinden. Neben der Erhaltung und Belebung von Ortskernen ist insbesondere das Flächensparen von besonderer Bedeutung, wie Huber unterstreicht. Die Staatsregierung habe deshalb den Fördersatz für Gemeinden, die Flächen sparen, auf 80 Prozent erhöht. Damit honoriere der Freistaat "eine nachhaltige, umweltschonende Siedlungsentwicklung der Gemeinden".

© SZ vom 10.07.2020 / SZ
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