Gewaltfreie Erziehung„Unser ganzes System ist auf Macht und Strafen ausgelegt“

Lesezeit: 6 Min.

Wird ein Kind ständig geschimpft, beschämt und übergangen, entwickelt es schnell das Gefühl, unwichtig und wertlos zu sein.
Wird ein Kind ständig geschimpft, beschämt und übergangen, entwickelt es schnell das Gefühl, unwichtig und wertlos zu sein. Imago Premium/Westend61

Kinder und Jugendliche werden noch immer oft benachteiligt und herabgesetzt, in der Familie, in der Kita und der Schule. Eine Expertin vom Kinderschutzbund erklärt, warum das so ist. Und wie es besser ginge.

Interview von Anja Blum, Ebersberg/München

SZ bei Google bevorzugen

Der Internationale Tag der gewaltfreien Erziehung am 30. April soll daran erinnern, dass körperliche Bestrafungen und seelische Verletzungen in Deutschland seit dem Jahr 2000 verboten sind und gewaltfreie Erziehung ein fundamentales Kinderrecht darstellt. Im Gespräch mit der SZ erklärt Alexandra Schreiner-Hirsch, pädagogische Leiterin des Kinderschutzbundes Bayern, warum Kinder im Alltag trotzdem häufig physische und vor allem psychische Gewalt erleben – und was das für ihre Entwicklung und unsere Gesellschaft bedeutet.

Zur SZ-Startseite

Suizidprävention
:„Ich möchte, dass du lebst!“

Was macht ein Suizid mit den Hinterbliebenen? Und wie ließe sich ein solcher verhindern? Reden kann Leben retten. So lautet die Erkenntnis eines Abends, der seltene Einblicke in ein schwieriges Thema gewährt.

SZ PlusVon Anja Blum

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: