Der Internationale Tag der gewaltfreien Erziehung am 30. April soll daran erinnern, dass körperliche Bestrafungen und seelische Verletzungen in Deutschland seit dem Jahr 2000 verboten sind und gewaltfreie Erziehung ein fundamentales Kinderrecht darstellt. Im Gespräch mit der SZ erklärt Alexandra Schreiner-Hirsch, pädagogische Leiterin des Kinderschutzbundes Bayern, warum Kinder im Alltag trotzdem häufig physische und vor allem psychische Gewalt erleben – und was das für ihre Entwicklung und unsere Gesellschaft bedeutet.
Gewaltfreie Erziehung„Unser ganzes System ist auf Macht und Strafen ausgelegt“
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Kinder und Jugendliche werden noch immer oft benachteiligt und herabgesetzt, in der Familie, in der Kita und der Schule. Eine Expertin vom Kinderschutzbund erklärt, warum das so ist. Und wie es besser ginge.
Interview von Anja Blum, Ebersberg/München
