ErnährungGut essen für Gesundheit und Klima

Wer viel vegetarisch kocht und sein Gemüse aus regionalem Anbau bezieht, hilft auch dem Klima.
Wer viel vegetarisch kocht und sein Gemüse aus regionalem Anbau bezieht, hilft auch dem Klima.
Christian Endt

Das Team von „Health for Future“ gibt beim Ebersberger Kulturfeuer Kostproben der „Planetary Health Diet“.

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Pflanzenbasierte Köstlichkeiten, die nicht nur gut für die Gesundheit, sondern auch für den Planeten sind, will das Ebersberger Team von „Health for Future“ am Samstag, 25. Juli, beim Kulturfeuer in Ebersberg servieren. Von 18 Uhr an gibt es an einem kleinen Essensstand Kostproben und Informationen.

Wie die Ärztinnen und Ärzte sowie weitere Mitglieder der Gruppe in einer Pressemitteilung informieren, kann eine ausgewogene und pflanzenbetonte Ernährung vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Demenz schützen und gleichzeitig günstige Auswirkungen für das Klima haben. Bei der „Planetary Health Diet“ seien Fleisch und Milchprodukte durchaus erlaubt, aber es würden davon nur kleine Mengen empfohlen. Der Speiseplan wurde von einem internationalen Team von Wissenschaftlern, der Eat-Lancet-Commission, entwickelt. „Sie suchten eine Antwort auf die Frage, wie sich im Jahr 2050 zehn Milliarden Menschen auf diesem Planeten gesund und nachhaltig ernähren können“, heißt es in der Pressemitteilung.

Die Umweltbelastung durch Lebensmittel unterscheidet sich erheblich. Besonders günstig schneiden Gemüse und Obst ab, wobei Anbau und Saisonalität eine wichtige Rolle spielen. „Weil für die Produktion von Fleisch pflanzliche Nahrungsmittel benötigt werden, die man auch gleich hätte so essen können, hat Fleisch, insbesondere Rindfleisch, einen besonders hohen CO₂-Abdruck“, so die Ebersberger Ärztinnen und Ärzte weiter. Viel Rindfleisch sei aber auch gar nicht gesund. „Wer stattdessen auf Geflügel oder Hülsenfrüchte als alternative Proteinquelle setzt, tut sowohl seiner Gesundheit als auch dem Planeten etwas Gutes.“

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