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Entschleunigung:Runde um den Klostersee

Kleiner Imbiss im Freien.

(Foto: Privat)

In Seenähe zu wohnen, ist dieser Tage ein Vorteil: vor allem mit einem Abschnitt, den Kinder gut mit dem Laufrad befahren können

Theresa, Vitus (3) und Freyja (1) wohnen in Ebersberg.

SZ: Was ist doof?

Theresa: Die Waldspielgruppe, die sonst zweimal die Woche stattfindet, fällt aus. Und dass es keine Möglichkeit, sich mit anderen Kindern zu treffen, ist schade . Vitus fragt jeden Tag: "Können wir jemanden besuchen?", und ich muss ihm jeden Tag erklären, dass das nicht geht.

Was ist schön?

Die entschleunigte Situation. Man muss morgens nirgendwo hin hetzen. Wir genießen die intensive Familienzeit. Mein Mann ist im Home-Office, und wir haben viel Zeit zu viert, was sonst nicht der Fall ist.

Was macht ihr den lieben langen Tag?

Zuhause malen wir viel mit Fingerfarbe; nicht auf die Fensterscheiben, sondern auf ganz normales Papier. Das macht Vitus mehr Spaß als mit den Stiften. Außerdem wollen wir bald Knete selber machen, aus Mehl, Salz und Öl. Dazu habe ich Lebensmittelfarbe gekauft, dann kann man die Knete auch einfärben. Vitus liebt derzeit Wimmelbücher, und ich lasse mir immer wieder neue Geschichten dazu einfallen. Demnächst wollen wir Ostereier anmalen und bekleben. Zum Glück haben wir einen Garten, da wollen wir uns ein Beet anlegen und was anpflanzen. Wir wohnen in Ebersberg in Seenähe, da gibt es ein Stück, das Kinder gut mit dem Laufrad fahren können. Wenn wir eine Runde um den See drehen, ist schon eine Stunde um.

© SZ vom 02.04.2020 / fla

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