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Entdeckungsreise:Experimente mit Kartoffelstärke

Heimwerken mit Kindern.

(Foto: Privat)

Mischt man die Stärke mit Wasser und taucht seine Hände langsam darin ein, kann man das Gebräu wie Flüssigkeit verrühren. Haut man fest drauf, wird es fest

Magnus Schmitz wohnt mit Freundin und den Kindern Helena (3) und Michel (1) in Ebersberg.

SZ: Was ist schön?

Magnus Schmitz: Natürlich so viel Zeit für die Kinder zu haben und im Unterschied zu sonst: Man muss mit seinem Tag nichts erreichen. Man kann ihn einfach geschehen lassen.

Was ist doof?

Noch spüre ich die Einschränkungen kaum. Dass man nicht mal eben in den Baumarkt fahren kann, ist schon das Schlimmste. Aber warten wir mal, wie sich das anfühlt, wenn das länger so bleibt.

Was macht ihr den lieben langen Tag?

Morgens nach dem Frühstück werkeln wir immer ein bisschen. Mir ist es wichtig, auch im Haus etwas geschafft zu kriegen und die Kinder helfen mir dabei. Schleifen, streichen, was zusammenschrauben ... Helena hat jetzt sogar einen echten eigenen Akkuschrauber. Gestern haben wir uns aus alten Brettern eine drei Meter lange Rutsche für die Matchbox-Autos zusammen gezimmert und die von der Küchenarbeitsplatte ins Wohnzimmer sausen lassen. Demnächst wollen wir ein Experiment mit Kartoffelstärke machen. Mischt man die mit Wasser und taucht seine Hände langsam darin ein, kann man es wie eine Flüssigkeit verrühren. Wenn man fest draufhaut, ist das Gemisch hingegen fest. Ich find's toll mit den Kindern so auf Entdeckungsreise zu gehen.

© SZ vom 02.04.2020 / fla
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