„Unsere Anna* (Name geändert) hat eine ganz besondere Kompetenz“, erzählt Heilerziehungspflegerin Verena Eben vom Einrichtungsverbund Steinhöring (EVS), in dem rund 400 Menschen mit Beeinträchtigung zwischen 21 und 90 Jahren leben. „Wenn jemand gestorben ist, bleibt sie im Zimmer, bis der Bestatter kommt.“ Sogar das Essen müsse man ihr bringen. „Sie weint mit den Angehörigen und tröstet diese. Erst wenn der Sargdeckel zu ist, sagt Anna: ‚Jetzt ist er (oder sie) im Himmel!‘ und geht.“
Palliativ- und Trauerkultur„Geschmolzener Schnee ist für immer weg“
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Im Einrichtungsverbund Steinhöring leben Menschen mit Beeinträchtigung. Auch sie werden alt oder krank und sterben. Doch wie erklärt man ihnen den Tod, wenn das Verstehen schwerfällt?
Von Michaela Pelz, Steinhöring

Tod und Sterben:„Man muss den Gefühlen Raum geben“
Die Verarbeitung eines Verlusts ist so individuell wie allgegenwärtig, das wissen Birgit Deppe-Opitz und Barbara Dullnig vom Christophorus Hospizverein Ebersberg. Von möglichen Strategien, ob Zeit wirklich hilft und wie das Angebot im Hinblick auf Trauerarbeit aussieht, erzählen sie im Interview.
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