In EbersbergWaldliebhaber gesucht

Schon öfter war das Bergwaldprojekt im Ebersberger Forst zu Gast. Bei den Aktionen pflanzen Freiwillige klimaresistente heimische Bäume, die den Wald widerstandsfähiger machen sollen.
Schon öfter war das Bergwaldprojekt im Ebersberger Forst zu Gast. Bei den Aktionen pflanzen Freiwillige klimaresistente heimische Bäume, die den Wald widerstandsfähiger machen sollen. Bergwaldprojekt/oh

Im Ebersberger Forst sollen freiwillige Helfer klimaresistente Baumarten pflanzen. Die Aktion findet statt am Samstag, 28. März.

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Das „Bergwaldprojekt“ organisiert seit mehr als 35 Jahren Freiwilligeneinsätze im Wald, im Moor und in Offenlandschaften. Auch heuer bringt der spendenfinanzierte Verein in ganz Deutschland mehr als 5000 Menschen in die Natur, unter anderem in den Ebersberger Forst. Ziel der Arbeitseinsätze ist, die vielfältigen Funktionen der Ökosysteme wiederherzustellen und zu stabilisieren, aber auch, den Beteiligten die Bedeutung und Bedrohung der natürlichen Lebensgrundlagen bewusst zu machen.

Im Ebersberger Forst findet am Samstag, 28. März, ein Pflanztag statt. Die Fichtenwaldkomplexe dort seien durch Schneebruch, Stürme, Trockenheit und den Borkenkäfer stark bedroht, heißt es vonseiten des Bergwaldprojekts. Durch heimische Baumarten wie Stieleiche, Buche, Tanne, Elsbeere, Esskastanie, Spitzahorn oder Vogelkirsche wolle man die Widerstandskraft des Waldökosystems gegen die Folgen der Klimakrise stärken. „Darüber hinaus schützen die Pflanzungen vor Erosion, verbessern durch Humusbildung erheblich den Trinkwasserspeicher Wald, kühlen die Landschaft und steigern die Biodiversität.“

Der Pflanztage startet um neun Uhr, gearbeitet wird bis etwa 17 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos, das Bergwaldprojekt stellt eine vegetarische Verpflegung (zweites Frühstück und warmes Mittagessen). Anmeldung und Infos unter www.bergwaldprojekt.de.

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