Umweltschutz:"Der Baum gehört an den Verhandlungstisch"

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Max Finster (links) aus Wasserburg und Johann Taschner aus Ebersberg, beide 65, sind seit 40 Jahren bei der Unteren Naturschutzbehörde Ebersberg. Nun gehen sie in Ruhestand. (Foto: Peter Hinz-Rosin)

Johann Taschner und Max Finster haben 40 Jahre lang zusammen in der Ebersberger Naturschutzbehörde gearbeitet. Vor ihrem Abschied sprechen sie über Konflikte mit Vorgesetzten sowie Veränderungen in der Tier- und Pflanzenwelt - und erklären, warum sie dagegen sind, Bäume für Windräder zu opfern.

Interview von Korbinian Eisenberger, Ebersberg

Vier Jahrzehnte lang haben Max Finster und Johann Taschner Entscheidungen im Naturschutz getroffen. Muss der Nachbar seine Eiche stutzen? Darf man im Biotop Fichten roden? Wer fällen oder bauen wollte, kam an den beiden nicht vorbei. Zuletzt ging es um die strittige Frage, ob man im Ebersberger Forst Windräder bauen sollte. Die beiden 65-Jährigen von der Unteren Naturschutzbehörde haben unzählige solcher Konflikte ausgetragen. Und auch untereinander waren sie sich oft nicht einig. Trotzdem sprechen sie sich mit "Hanse" und "Maxe" an.

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