Übung im Ebersberger ForstWas, wenn der Wald brennt?

Lesezeit: 7 Min.

Wie reagieren, wenn der Wald brennt? Kreisbrandmeister Christoph Münch aus dem Landkreis Ebersberg entwickelt angesichts wachsender Gefahren ein spezielles Einsatzkonzept.
Wie reagieren, wenn der Wald brennt? Kreisbrandmeister Christoph Münch aus dem Landkreis Ebersberg entwickelt angesichts wachsender Gefahren ein spezielles Einsatzkonzept.
Peter Hinz-Rosin

Feuerstürme wie in Spanien und Griechenland sind auch hierzulande möglich. Deshalb trainieren Feuerwehren am Ebersberger Forst für den Ernstfall. Zentral sind neue Sicherheitsregeln – dazu gehört auch die Option Rückzug.

Von Anja Blum, Hohenlinden

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30 – 30 – 30. Diese Zahlenkombination kann man sich gut merken. Zum Glück. Denn sie markiert die Wetterlage, ab der Vegetationsbrände zum Inferno werden können. Temperaturen von mehr als 30 Grad, eine relative Luftfeuchtigkeit von unter 30 Prozent und eine Windstärke von mindestens 30 Kilometern pro Stunde: „Ab da wird es ganz kritisch“, sagt der Ebersberger Kreisbrandmeister Robert Wagner. „Dann gibt es eine Feuerfront, die sich unheimlich schnell ausbreiten kann.“

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