Brunnen im Ebersberger Forst:"Welcher Depp stellt da einen Brunnen hin, aber keine Siedlung?"

Brunnen im Ebersberger Forst: Martin Mader und Kathrin Rieger von der Firma Geolog führen die Magnetsonde vor. Mit ihrer Hilfe sollen Siedlungsüberreste gefunden werden.

Martin Mader und Kathrin Rieger von der Firma Geolog führen die Magnetsonde vor. Mit ihrer Hilfe sollen Siedlungsüberreste gefunden werden.

(Foto: Peter Hinz-Rosin)

Die Erforschung des 600 Jahre alten Brunnens im Ebersberger Forst geht in die nächste Runde. Bis Anfang November sind nun Mitarbeiter eines Geophysik-Labors am Werk und hoffen, ganz spezielle Überreste zu finden.

Von Merlin Wassermann, Ebersberg

Es quietscht und piepst, als Kathrin Rieger den militärgrünen Magnetometer einschaltet. In zügigem Tempo wandert sie über den von Ästen bereinigten Waldboden um den 600 Jahre alten Brunnen im Ebersberger Forst. Die Mitarbeiterin des Geophysik-Labors Geolog sucht allerdings weder nach radioaktivem Material noch nach Minen oder alten Fliegerbomben. Stattdessen hoffen sie und ihre Mitstreiter auf Funde mit historischer Sprengkraft: Überreste einer alten Siedlung.

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