bedeckt München 13°

Windkraft im Ebersberger Forst:Das Opfer der Bäume

Hanns Stierhof (Alt-Förster)

Hanns Stierhof, 79, aus Pöring war von 1969 bis 2002 der Förster.

(Foto: Peter Hinz-Rosin)

Hanns Stierhof war 34 Jahre Förster im Ebersberger Forst. Nun sollen in seinem einstigen Revier fünf Windräder errichtet werden. Darf man Bäume fällen, die er vor einem halben Jahrhundert gepflanzt hat? Seine Ansicht: Man darf nicht nur, man muss.

Von Korbinian Eisenberger

Vor einem halben Jahrhundert sind sie sich zum ersten Mal begegnet. Damals waren diese Bäume noch Setzlinge, erzählt der Mann, der ihnen fortan beim Wachsen zusah. Hanns Stierhof war hier sein halbes Leben der Revierförster. Nun steht er wieder im Ebersberger Forst und zeigt auf sein Werk: Eine Gruppe Douglasien, "die müsste ich vor 50 Jahren gepflanzt haben", sagt er. An diesem Frühlingsnachmittag könnte es eine ihrer letzten Begegnungen sein.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Corona und Kontaktverbot - Warum so viele Menschen am Fenster stehen
Corona-Hilfe
Und was ist mit den Kindern?
Hendrik Streeck Portrait Session
Hendrik Streeck im Interview
"Wir werden noch lange mit dem Virus leben müssen"
Maisach: Neubaugebiet / Gewerbegebiet West / Immobilien; WIR
Immobilien
Kostenrisiko Eigenheim
Schottland
Weg mit den lästigen Engländern
Rentner in Berlin
Gesundheit und Beziehung
Geteiltes Leid
Zur SZ-Startseite