EbersbergSüdumfahrung unter Wasser

Die Ebersberger Umgehungsstraße ist derzeit höchstens per Schiff passierbar.
Die Ebersberger Umgehungsstraße ist derzeit höchstens per Schiff passierbar. Christian Endt

Die schweren Regenfälle haben im Landkreis Ebersberg erste Straßensperrungen zur Folge. In Markt Schwaben wird das Altenheim mit Sandsäcken geschützt.

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Der seit Tagen andauernde Dauerregen hat erste Konsequenzen im Landkreis Ebersberg: Die Ebersberger Südumfahrung ist überschwemmt und nicht mehr passierbar, auch einige andere Straßen sind von Überflutungen betroffen. In Markt Schwaben wurde nach Angaben von Kreisbrandrat Andreas Heiß das Altenheim mit Sandsäcken gesichert. Es besteht die Möglichkeit, dass der nahe gelegene Hennigbach über die Ufer treten könnte. Personen seien aber nicht gefährdet, unterstreicht der Kreisbrandrat.

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In Ebersberg hat die Feuerwehr schon am Morgen gewarnt, dass die Umfahrung überflutet ist. Ansonsten sei die Lage bisher noch vergleichsweise ruhig, so Kommandant Christoph Münch am Vormittag. Man sei aber dabei, immer wieder alle neuralgischen Punkte zu überprüfen: „Wir beobachten das ständig.“ In Ebersberg steht der Parkplatz des Einkaufszentrums E-Einz knöcheltief unter Wasser, Parkplätze gibt es aber in der Tiefgarage.

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Auch in der Region Ebersberg wird vor ergiebigem Regen gewarnt. Welche Folgen das haben kann und wie sich die Einsatzkräfte darauf vorbereiten, erklärt Kreisbrandrat Andreas Heiß, der oberste Feuerwehrler im Landkreis. Für die nassen Tage hat er ein paar Tipps.

Interview von Franziska Langhammer

Auch die Gspraiter Unterführung steht unter Wasser. Im gesamten Landkreis gibt es laut Kreisbrandrat Andreas Heiß Straßenüberflutungen mit Straßensperrungen, etwa am Spannleitenberg in Kirchseeon, hier ist die Straße aber einseitig passierbar. Auch in Pliening steht die Kreuzung Richtung Gelting teilweise unter Wasser, momentan kommt man aber noch durch.

Auch für die kommenden Stunden erhält der Deutsche Wetterdienst seine Gefahrenwarnung für den Landkreis Ebersberg aufrecht. Nach bisher beobachteten Niederschlagsmengen von 40 bis 70 Litern pro Quadratmeter trete weiterhin „ergiebiger Dauerregen wechselnder Intensität auf“, heißt es. Dabei werden nochmals Niederschlagsmengen zwischen 30 und 50 Litern pro Quadratmeter erwartet.

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