Wallfahren:"Die Gemeinschaft der Gläubigen - das ist schon cool"

Wallfahren: Wallfahrer auf dem Weg durch den Landkreis. Natürlich wird viel gesungen und gebetet - aber auch zum Ratschen gibt es genügend Gelegenheit.

Wallfahrer auf dem Weg durch den Landkreis. Natürlich wird viel gesungen und gebetet - aber auch zum Ratschen gibt es genügend Gelegenheit.

(Foto: privat)

Am Pfingstwochenende machen sich Wallfahrer wieder auf den Weg nach Altötting. Organisator Florian Robida über besondere Begegnungen, nervige Zeitgenossen und den wichtigsten Tipp für Neu-Pilger.

Interview von Barbara Mooser, Ebersberg

100 Kilometer zu Fuß, bei jedem Wetter, und das in nur drei Tagen - das wollen am Pfingstwochenende wieder hunderte Pilger aus dem Landkreis Ebersberg schaffen. Die Mühen nehmen sie auf sich, um zur Gnadenmutter nach Altötting zu gelangen und dort neue Kraft zu schöpfen. Die Pfingstwallfahrt, an der auch viele Menschen aus dem Raum München und Rosenheim teilnehmen, hat mittlerweile eine Tradition von 65 Jahren, allerdings musste sie nun drei Jahre wegen der Corona-Pandemie pausieren. Umso mehr freut sich Florian Robida auf den Neustart. Der 48-Jährige, der vielen als Leiter des Ebersberger Jugendamts bekannt sein dürfte, ist als Vorsitzender des 2022 gegründeten Vereins Pfingstwallfahrt Altötting einer der Organisatoren der Wallfahrt.

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