Umweltschutz im Landkreis EbersbergEbersberger Landrat und Kreisräte auf Exkursion

Exkursion zu Naturschutzflächen im Landkreis Ebersberg: Josef Erl von der Unteren Naturschutzbehörde, Josef Rüegg vom Landschaftspflegeverband, Landrat Robert Niedergesäß, sein Stellvertreter Walter Brilmayer und Kreisrat Martin Lechner (von links).
Exkursion zu Naturschutzflächen im Landkreis Ebersberg: Josef Erl von der Unteren Naturschutzbehörde, Josef Rüegg vom Landschaftspflegeverband, Landrat Robert Niedergesäß, sein Stellvertreter Walter Brilmayer und Kreisrat Martin Lechner (von links). Landratsamt Ebersberg

Landrat Robert Niedergesäß und Mitglieder des Kreistags besichtigen Naturschutzprojekte in Glonn und im Brucker Moos.

Wieland Bögel, Bruck/Glonn

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Wie steht es um die Naturschutzprojekte im Landkreis Ebersberg? Dazu gibt es seit einigen Jahren regelmäßige Exkursionen mit Landrat Robert Niedergesäß (CSU) und Mitgliedern des Ebersberger Kreistags. Diesmal haben sie sich zusammen mit Vertretern des Landschaftspflegeverbands und des Naturschutzbeirats ein Bild von zwei Projekten in Glonn und im Brucker Moos gemacht. Dabei geht es zum einen um die Förderung der Artenvielfalt, zum anderen um nachhaltige Landschaftspflege.

Erster Halt war eine landkreiseigene Fläche bei Kreuz in der Gemeinde Glonn, die zu den artenreichsten Halbtrockenrasen im Kreisgebiet zählt. Dank der gezielten Pflege durch den Landschaftspflegeverband – unter anderem durch eine späte Mahd mit Abtransport des Mähguts – konnte dort der Lebensraum für seltene Pflanzen- und Insektenarten wie den Tüpfel-Enzian oder den Hauhechel-Bläuling deutlich verbessert werden.

Anschließend besuchte die Gruppe das Beweidungsprojekt im Brucker Moos. Dort wird eine vormals artenarme Fläche von circa 55 Hektar seit 2023 in Zusammenarbeit mit örtlichen Landwirten ganzjährig mit robusten Tierarten wie Galloway-Rindern, Exmoor-Ponys und Wasserbüffeln extensiv beweidet. Ziel ist es, durch natürliche Landschaftsgestaltung strukturreiche Lebensräume für eine artenreiche Flora und Fauna zu schaffen.

„Diese Projekte zeigen beispielhaft, wie wir mit gezieltem Einsatz und naturnahen Methoden die biologische Vielfalt in unserem Landkreis stärken können“, erklärte Landrat Niedergesäß. Er bedankte sich beim Landschaftspflegeverband „für die sehr gute Beratung und Begleitung und die Exkursion, die uns wertvolle Einblicke in die zahlreichen ökologisch sehr wertvollen Projekte in unserem Landkreis gegeben hat“.

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