Historische Rarität in Ebersberg:Die Rettung hat begonnen

Historische Rarität in Ebersberg: So eine Sauerei: Uhrmachermeister Kurt Strehlow (links) und sein Kollege Gernot Dürr beim Reinigen eines gusseisernen Zahnrades.

So eine Sauerei: Uhrmachermeister Kurt Strehlow (links) und sein Kollege Gernot Dürr beim Reinigen eines gusseisernen Zahnrades.

(Foto: Peter Hinz-Rosin)

Zwei Experten haben die 300 Jahre alte Turmuhr von Sankt Sebastian zerlegt und begutachtet. Zum hürdenreichen Abtransport rücken zahlreiche Vereine an, derweil versuchen Heimatforscher, das Rätsel um die Herkunft der Mechanik zu lösen.

Von Anja Blum, Ebersberg

Dieser Weg hat es in sich. Erst geht es zwei steile, quasi provisorische Holztreppen hinunter, dann durch ein niedriges Loch in einer dicken Tuffsteinmauer, auf hölzernen Stegen quer durch einen riesigen Dachstuhl, und dann nochmal ein Treppenhaus hinab. Ein Helfer nach dem anderen läuft diese Strecke. In den Händen, in Wannen und Körben auf dem Rücken tragen sie eine wertvolle Fracht: die etwa 300 Jahre alte, mechanische Uhr aus dem Kirchturm von Sankt Sebastian.

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Kirchturmuhr St. Sebastian EBE

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