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Ebersberg:SPD: Landkreis soll Flüchtlinge aufnehmen

Die SPD-Kreistagsfraktion fordert den Landkreis dazu auf, aus humanitären Gründen Flüchtlinge aus dem abgebrannten Lager Moria auf Lesbos aufzunehmen. Wenn jede der 21 Gemeinden im Landkreis Ebersberg beispielhaft nur fünf Flüchtlinge aufnehme, würde das für keine Gemeinde ein Problem darstellen und auch für den Landkreis nicht, schreiben die Sozialdemokraten in ihrem Antrag, der von Fraktionssprecher Albert Hingerl und der Kreisrätin und Landtagsabgeordneten Doris Rauscher unterzeichnet ist. "Die verzweifelten Menschen in Lesbos können nicht länger warten, bis eine europäische Lösung gefunden wird. Die vergangenen Jahre haben deutlich gezeigt, dass eine gemeinsame europäische menschenwürdige Flüchtlingspolitik in weite Ferne gerückt ist", so die SPD.

© SZ vom 16.09.2020 / SZ

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