Alle rund 28 410 Kinder und Jugendlichen im Landkreis Ebersberg sollen mittags die Chance auf ein warmes Essen haben – zum Null-Tarif. Dies fordert nun die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).
Noch fehle es allerdings am nötigen politischen Rückenwind, so Tim Lünnemann, Geschäftsführer der NGG-München. Es sei daher wichtig, bis zur Bundestagswahl dranzubleiben: „Wer im Kreis Ebersberg für den Bundestag kandidiert, muss Farbe bekennen: Kostenloses Essen für Kinder und Jugendliche – ja oder nein? Gerade Eltern sollten dazu bei den Parteien nachfragen – und ihnen auch grundsätzlich bei dem, was sie in Sachen Bildung vorhaben, auf den Zahn fühlen“, fordert Lünnemann. Wichtig sei dabei, was in der Küche und bei der Essensausgabe verdient werde: „Wirklich fair ist nur der Tariflohn.“

