EbersbergSchlappe für die Großen

Die Großen verlieren, die Kleinen gewinnen, so lässt sich das Ergebnis der Bundestagswahl am 24. September für den Landkreis zusammenfassen. Zwar bekommt die CSU erneut die meisten Stimmen, auch ihr Direktkandidat Andreas Lenz kann sein Mandat verteidigen. Aber die Christsozialen haben auch die schwersten Verluste zu beklagen. Votierten 2013 noch genau der Hälfte der Wähler im Landkreis für die CSU, sind es nun noch 38,36 Prozent. Die SPD verliert ebenfalls deutlich, um fast sechs Prozentpunkte bricht das Ergebnis ein, die Genossen kommen gerade noch auf 12,84 Prozent, das reicht nur für Platz drei hinter der FDP. Die kann sich deutlich steigern, von 5,8 Prozent vor vier Jahren auf nun 13,16 Prozent. Auch die Grünen legen zu, 9,6 Prozent waren es 2013, nun sind es 12,45 Prozent. Die AfD kann ihr Ergebnis von 2013 mehr als verdoppeln und erzielt 10,34 Prozent, die Linke schafft 5,28 Prozent und überspringt damit das erste Mal überhaupt im Landkreis die Fünf-Prozent-Marke.

© SZ vom 29.12.2017 / wkb - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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