bedeckt München
vgwortpixel

Ebersberg:Schau mal, wer da piept

Vom 8. bis zum 10. Januar werden wieder Wintervögel gezählt

Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) und der Naturschutzbund Deutschland (NABU) rufen alle Naturfreunde im Landkreis Ebersberg auf, zwischen dem 8. und 10. Januar eine Stunde lang die Vögel am Futterhaus, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und zu melden. Eine besondere Qualifikation ist für die Wintervogelzählung nicht nötig. So beteiligten sich im Januar 2015 in Ebersberg fast 300 Menschen und meldeten 8103 Vögel in 222 Gärten. Die Kohlmeise ergatterte damals den Spitzenplatz als häufigster Wintervogel in Ebersberg, der Feldsperling kam auf Rang zwei. Auf den Plätzen drei bis fünf folgten Haussperling, Amsel und Buchfink. "Wir sind gespannt, ob die Überraschungsgewinner vom Vorjahr wie Rotkehlchen, Zaunkönig und Amsel ihren positiven Trend fortsetzen können", sagt Richard Straub, der Vorsitzende der LBV-Kreisgruppe. Besondere Aufmerksamkeit soll auch der Stieglitz, der Vogel des Jahres 2016, bekommen. Insgesamt erhofft sich der LBV wieder eine rege Beteiligung. Denn je größer die Teilnehmerzahl sei, desto wertvoller würden die Ergebnisse.

Die Wintervogelzählung funktioniert ganz einfach: Von einem ruhigen Beobachtungsplätzchen aus wird von jeder Art die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu beobachten ist. Im Mittelpunkt der Aktion stehen vertraute und oft weit verbreitete Vogelarten des Siedlungsraums, wie Meisen, Finken, Rotkehlchen und Spatzen. Die Beobachtungen können dann im Internet unter www.stunde-der-wintervoegel.de bis zum 18. Januar gemeldet werden, die Ergebnisse werden dort ausgewertet. Auch per Post (Einsendeschluss ist ebenfalls der 18. Januar) und unter der kostenlosen Rufnummer (0800) 115 71 15 ist am 9. und 10. Januar von 10 bis 18 Uhr die Meldung möglich. SZ