Die etwa 80 Menschen im Zug dürften einen gehörigen Schrecken bekommen haben, verletzt wurde allerdings niemand und auch der Sachschaden scheint nicht allzu groß. Beim Einfahren in den Ebersberger Bahnhof ist eine S-Bahn am Donnerstagmorgen kurz nach 9 Uhr mit leichter Wucht gegen den Prellbock gerumpelt. Laut dem Bericht der Bundespolizei hatte sich der Zugführer „verbremst“.
Die S-Bahn hatte vor dem Aufprall nur eine Geschwindigkeit von weniger als zehn Kilometer pro Stunde. Der Zugführer gab an, den Bremsweg falsch eingeschätzt zu haben. An der S-Bahn entstand nur ein geringer Schaden an der Auffangstoßstange und der Kupplung. Auch der Prellbock wies nach dem Unfall leichte Schäden auf. Die S-Bahn blieb fahrbereit, fuhr später ganz regulär zurück bis zum Ostbahnhof und von dort aus weiter zur Reparatur ins Bahnbetriebswerk München-Steinhausen.

