bedeckt München

Asyl in Ebersberg:Verein startet Online-Petition für Flüchtlingshilfe

Migranten in Griechenland

Migranten Mitte Oktober auf der griechischen Insel Lesbos.

(Foto: dpa)

"Seite an Seite" mit Sitz in Markt Schwaben unterstützt die Forderung des Kreisjugendring Ebersberg an den Kreistag.

Von Korbinian Eisenberger, Markt Schwaben/Ebersberg

Der Verein Seite an Seite mit Sitz in Markt Schwaben hat eine Online-Petition für die Aufnahme von Flüchtlingen im Kreis Ebersberg gestartet. Erklärtes Ziel des Vereins ist, dass sich der Landkreis dem bundesweiten Bündnis "Sichere Häfen" anschließt und somit Bereitschaft erklärt, mehr Flüchtlinge als vorgeschrieben im Kreis-Gebiet aufzunehmen.

Bisherige Bestrebungen von Parteien und Organisationen aus der Region scheiterten. Der Ebersberger Kreistag und zuletzt der Kreisausschuss lehnten entsprechende Beschlüsse ab. Der Kreisausschuss befasst sich am 30. November, 14 Uhr, im Sparkassensaal nochmals mit dem Thema.

Unlängst hatte sich der Kreisjugendring Ebersberg für ein Umdenken stark gemacht, nun die Petition. Am Sonntag hatten nach 24 Stunden Laufzeit 111 Personen unterschrieben. Infos unter www.seiteanseite.net

© SZ vom 23.11.2020/koei

SZ PlusFlüchtlinge von Moria
:Mitten im Chaos

Wie kann ein Einzelner helfen, wenn es Tausenden obdachlosen Menschen an allem fehlt? Tobias Vorburg aus Markt Schwaben war zwei Wochen auf Lesbos und wurde vor die Aufgabe gestellt, eine Frau wieder zum Atmen zu bringen. Über eine Zeit zwischen Asche, Durst und Angst.

Von Korbinian Eisenberger

Lesen Sie mehr zum Thema

Zur SZ-Startseite