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Ebersberg:Wieder derselbe Meningokokken-Typ

Die Erkrankung eines 21-jährige Mannes aus Glonn wurde durch denselben Meningokokken-Typ ausgelöst wie drei vorangegangene Erkrankungen im Landkreis. Ein Speziallabor in Würzburg habe nachgewiesen, dass es sich erneut um Meningokokken des Serotyps C handelte, erläutert Hermann Büchner, der Chef des Ebersberger Gesundheitsamts. Ein Zusammenhang mit den anderen Erkrankungen sei daher wahrscheinlich, ein Nachweis aber schwer möglich.

Der Fachmann vom Gesundheitsamt befürchtet, dass es im Landkreis Träger der Keime gibt, die nicht selbst erkranken, die Bakterien aber weitergeben können. "Man muss davon ausgehen, dass der Erreger im südlichen Landkreis nach wie vor zirkuliert", so Büchner. Er hält daher seinen Rat aufrecht, sich gegen Meningokokken impfen zu lassen - auch wenn nicht jede Krankenkasse die Kosten in Höhe von etwa 50 Euro übernimmt.

Immerhin eine gute Nachricht gibt es: Der junge Mann, der im Schwabinger Krankenhaus behandelt wird, befindet sich auf dem Weg der Besserung. Wie Büchner erklärt, konnte er inzwischen aus der Intensivstation verlegt werden.

Impfung Immer mehr Ebersberger lassen sich gegen Meningokokken impfen

Gesundheitsamt

Immer mehr Ebersberger lassen sich gegen Meningokokken impfen

Innerhalb weniger Wochen sind im Landkreis Ebersberg drei schwere Meningokokken-Erkrankungen aufgetreten. Nun folgen viele Bürger einer Empfehlung des Gesundheitsamts.   Von Barbara Mooser