Beherzt am Rad gedreht haben nun Ebersbergs Bürgermeister Ulrich Proske, Bad-Betriebsleiterin Sandra Friesinger und Christian Stalla vom Bauamt: Am Donnerstag konnten nach der Generalsanierung das erste Mal die Becken im Ebersberger Hallenbad befüllt werden.

Dies war eigentlich schon für April geplant, hatte sich dann aber wegen Verzögerungen auf der Baustelle etwas nach hinten verschoben. Was auch auf die Generalsanierung insgesamt zutrifft: Als das Bad im Frühjahr 2022 wegen Renovierung schloss, ging man davon aus, im Herbst des Folgejahres wieder öffnen zu können. Nun soll es am 30. September dieses Jahres so weit sein. Nicht nur bei der Bauzeit, auch bei den Kosten wurde es deutlich mehr: Ging man Anfangs noch von etwas mehr als sieben Millionen Euro aus, wurden letztlich rund zwölf Millionen verbaut.

Das liegt vor allem an den durch Corona und den Ukraine-Krieg gestiegenen Baukosten, allerdings ist die Maßnahme insgesamt auch durchaus aufwändig gewesen. So wurde nicht nur nahezu der komplette Innenbereich samt Becken und Umkleiden erneuert, es kam auch ein kleines Kursbecken dazu, eine Solaranlage auf dem Dach und außen eine Keramik-Fassade – damit wenigstens der Betrieb künftig günstiger wird.

