Aus dem Alltag von Familien ist das Handy heute nicht mehr wegzudenken. Schule, Hobbys, Verabredungen: All das wird bei den meisten online organisiert, Eltern und Kinder sind bestens vernetzt. Das ist freilich schön und ungemein praktisch – birgt aber auch eine Gefahr, nämlich die einer kollektiven Panik. Am vergangenen Freitag zum Beispiel machte ein Hinweis die Runde, dass sowohl in Grafing als auch in Ebersberg Kinder von ihnen fremden Erwachsenen aus einem roten Auto heraus angesprochen worden seien. Die Rede war von einem auswärtigen Kennzeichen und einem Mann oder einem Pärchen, als Tatort wurde auch eine Straße vor der Grundschule Ebersberg erwähnt. Die Schulen in beiden Städten gaben entsprechende Elternbriefe mit der Bitte um erhöhte Aufmerksamkeit heraus.
Sicherheit im LandkreisDer schmale Grat zwischen Besorgnis und Panik
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Am Freitag kursieren Warnungen über ein rotes Auto, dessen Insassen Kinder in Grafing und Ebersberg zum Einsteigen überreden wollen. Inzwischen ist klar: Es gab nur einen Fall, und der ist geklärt. Doch drei Tage lang waren viele Eltern im Ausnahmezustand.
Von Anja Blum, Ebersberg/Grafing
