Es wird immer leerer auf deutschen Kirchenbänken – zuweilen kommen so wenige, dass manche Gemeinden sich sogar von ihren Immobilien trennen. Schon die kontinuierlich schrumpfenden Mitgliederzahlen von katholischer und evangelischer Kirche wären also Grund genug, möglichst vielen Gläubigen das Wort Gottes niederschwellig zugänglich zu machen. Noch viel wichtiger aber ist das generelle Credo der Kirchen: für alle Menschen da zu sein. Doch was, wenn es Hindernisse gibt, die man vielleicht auf den ersten Blick gar nicht sieht?
Kirche für alleGlutenarme Hostien und Lesungen in leichter Sprache
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Katholische wie evangelische Gemeinden tun viel, um Gläubige mit speziellen Bedürfnissen einzubinden. Das beginnt beim Gottesdienst für kleine Kinder und reicht bis zur Rücksichtnahme auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten – selbst wenn das kirchenrechtlich schwierig ist.
Von Michaela Pelz, Ebersberg

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