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Ebersberg:Das Wohl der Anderen

Eines haben die vielen Bürger, die in Vereinen, Helferkreisen oder privaten Initiativen einsetzen, gemeinsam: Sie tun es unentgeltlich - meist einfach nur, weil sie ihren Mitmenschen helfen wollen.

Ebersberg - Warum engagieren sich Bürger ehrenamtlich und in welchen Bereichen sind sie in ihrer Freizeit tätig? Zum Tag des Ehrenamtes und anlässlich der Ehrenamtsmesse, die am Sonntag, 4. Oktober, stattfindet, hat die Süddeutsche Zeitung im Landkreis Ebersberg eine Umfrage gemacht: Haben die Landkreisbürger ein Ehrenamt, und wenn ja, was für eines? Viele Ebersberger sind in mehreren Vereinen aktiv und helfen bei der Arbeit und Organisation mit, manche engagieren sich für Flüchtlinge, geben ihnen Nachhilfe und helfen ihnen bei der Integration und dem Zurechtkommen in Deutschland. Wieder andere haben eigene Projekte, um die sie sich kümmern. Eines haben sie aber alle gemeinsam: Sie arbeiten freiwillig und bekommen für ihre Arbeit kein Geld. Die SZ wollte aber auch wissen, warum jemand nicht ehrenamtlich tätig ist. Die meisten bemühen sich um eine Begründung, der Faktor Zeit spielt in der Regel die entscheidende Rolle.

Bei der Ehrenamtsmesse im alten Speicher, die vom Verein "Schwungrad" organisiert wird, stellen die verschiedenen Gruppierungen und Initiativen ihre Arbeit und ihr Schaffen vor und werben um neue Freiwillige, die sie bei der Arbeit unterstützen und begleiten. Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr vormittags auf dem Platz der Ehrenamtlichen in der Altstadtpassage. Dort wird Bürgermeister Walter Brilmayer eine Tafel enthüllen und den vielen ehrenamtlichen Helfern im Landkreis mit Speis und Trank danken. Danach beginnt dann um 12 Uhr mittags die eigentliche Ehrenamtsmesse im Alten Speicher.

© SZ vom 02.10.2015
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