Wie gut, dass sich die jungen Mitglieder rund um das Orga-Team des ersten Ebersberger Christopher Street Day (CSD) nicht haben abschrecken lassen: nicht von sich lustig machenden, abschätzigen und queerfeindlichen Kommentaren im Netz, deren Schöpferinnen und Schöpfer von der Lebensrealität queerer Menschen offensichtlich keine Ahnung haben – und auch nicht von den ekligen und menschenverachtenden Reaktionen, die einige aus der CSD-Gruppe in den zurückliegenden Wochen erleben mussten. Da wurden vor ihren Augen Flyer zerknüllt, zerrissen und bespuckt, unter Gelächter – doch nicht aus Freude auf das Event.
MeinungChristopher Street Day in EbersbergEine Allianz für Menschenrechte
Kommentar von Johanna Feckl, Ebersberg
Lesezeit: 1 Min.

Dem CSD in Ebersberg ist eine großartige Premiere gelungen. Gerade mit Blick auf die Anfeindungen, mit denen sich das Organisationsteam im Vorfeld konfrontiert sah, ist diese Bilanz umso wertvoller.

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