MeinungChristopher Street Day in EbersbergEine Allianz für Menschenrechte

Kommentar von Johanna Feckl, Ebersberg

Lesezeit: 1 Min.

Für Vielfalt und Toleranz ziehen die Teilnehmenden des ersten Ebersberger CSD durch die Straßen.
Für Vielfalt und Toleranz ziehen die Teilnehmenden des ersten Ebersberger CSD durch die Straßen. Peter Hinz-Rosin

Dem CSD in Ebersberg ist eine großartige Premiere gelungen. Gerade mit Blick auf die Anfeindungen, mit denen sich das Organisationsteam im Vorfeld konfrontiert sah, ist diese Bilanz umso wertvoller.

Wie gut, dass sich die jungen Mitglieder rund um das Orga-Team des ersten Ebersberger Christopher Street Day (CSD) nicht haben abschrecken lassen: nicht von sich lustig machenden, abschätzigen und queerfeindlichen Kommentaren im Netz, deren Schöpferinnen und Schöpfer von der Lebensrealität queerer Menschen offensichtlich keine Ahnung haben – und auch nicht von den ekligen und menschenverachtenden Reaktionen, die einige aus der CSD-Gruppe in den zurückliegenden Wochen erleben mussten. Da wurden vor ihren Augen Flyer zerknüllt, zerrissen und bespuckt, unter Gelächter – doch nicht aus Freude auf das Event.

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