Eine Wiederauflage im Kleinformat gibt es am Dienstag, 20. Januar, im Alten Speicher in Ebersberg: Dann trifft Ulrich Proske (parteilos) auf Josef Peis (Pro Ebersberg) bei der von der Kolpingsfamilie organisierten Podiumsdiskussion. Das taten die beiden bereits im Bürgermeisterwahlkampf vor sechs Jahren. Damals gab es allerdings neben den beiden noch drei weitere Kandidaten.
Und noch etwas ist anders: Proske tritt diesmal als Amtsinhaber an, Peis als dessen zweiter Stellvertreter und Herausforderer – zudem gilt der gemeinsame Kandidat von Pro Ebersberg und CSU im Stadtrat mittlerweile als einer der schärfsten Kritiker des Rathauschefs. Die Diskussion verspricht also interessant zu werden, zumal laut des Veranstalters die „Dauerbrenner-Themen“, wie Wohnen und Stadtentwicklung, Verkehr und Mobilität, Energie und Klima, Naturschutz, die Perspektive „Ebersberg 2040“ sowie die schwierige Finanzlage der Stadt zur Sprache kommen sollen. Außerdem kann das Publikum weitere Fragen stellen.
„Wir wollen den Bürgerinnen und Bürgern eine echte Entscheidungsgrundlage bieten – ohne Parteipolitik, dafür mit den Fragen, die Ebersberg wirklich bewegen“, sagt Manfred Kube von der Kolpingsfamilie Ebersberg. Wie vor sechs Jahren wird Manfred Ruopp die Moderation übernehmen. Beginn ist um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

