Nicht sehr smart
Dass eine gewisse Affinität zu Technik nicht unbedingt ein Ausweis von Intelligenz ist, beweisen Mitte Januar zwei Diebe, die in einer Markt Schwabener Schulumkleide zwölf Tablets und zwei Smartphones klauen, aber nicht weit kommen. Die rechtmäßigen Eigentümer sind nicht nur technikaffin, sondern auch wesentlich schlauer als die Klauer: Sie orten ihre gestohlenen Geräte und informieren die Polizei. Die muss die zwei Diebe dann nur noch aufsammeln.
Zu nackt im Bad

Nacktheit unter der Dusche ist nicht ungewöhnlich, dass man sich im eigenen Bad aber auch zu nackt präsentieren kann, bescheinigt das Amtsgericht Anfang Mai einem 53-Jährigen. Über den hatten sich die Nachbarn beschwert, weil er des öfteren am von der Straße einzusehenden Badezimmerfenster onaniert haben soll. Das Verfahren wird zwar eingestellt, allerdings muss der 53-Jährige 8000 Euro an soziale Einrichtungen zahlen und eine Therapie gegen exhibitionistische Neigungen fortsetzen. Die Anschaffung eines blickdichten Vorhangs wäre wohl einfacher gewesen.
100 Jahre Schulden
Der Versuch eines 78-Jährigen, seine knappe Rente aufzubessern, führt den Senior im Mai vor das Ebersberger Amtsgericht. Weil er seinen Nebenverdienst nicht dem Landratsamt meldete, obwohl er einen Rentenzuschuss bezog, fordert die Behörde das Geld zurück – 27 024 Euro genau. Das Gericht gibt der Forderung statt und verurteilt den Rentner zudem noch zu einer Geldstrafe von 1350 Euro wegen Betruges. Da der alte Mann aber wegen seines geringen Einkommens nur 25 Euro im Monat zahlen kann, müsste er fast 170 Jahre alt werden, um alles zurückzuzahlen.
Macht hoch die Tür

Ein merkwürdiger Diebstahl ereignet sich Mitte August auf dem Gelände eines Kieswerkes in Hohenlinden. Unbekannte montieren die Türen einer Planierraupe ab und machen sich mit einer davon aus dem Staub. Die Polizei vermutet, dass sie vor dem Abtransport der zweiten Türe gestört wurden. Ob die Diebe die Raupe Stück für Stück klauen wollten, bleibt ebenso unklar wie deren Identität.

