Sogar die erfahrenen Beamten der Kriminalpolizei Erding sind zusammengezuckt, als sie die Bilder und Videos gesehen haben. So erzählte es einer von ihnen, der als Zeuge vor dem Ebersberger Amtsgericht geladen war. Er selber habe sich gar nicht alle Filme anschauen können, schon nach einem sei „Schicht im Schacht“ gewesen, sagte der Polizist – um hinterherzuschieben: „Das war bisher das schlimmste Material, das ich je gesehen habe.“ Mehr als 10 000 Dateien, auf denen zum Teil schwerste Misshandlungen von Babys und Kleinkindern dargestellt wurden, hatte ein 46-Jähriger aus dem mittleren Landkreis Ebersberg über die Jahre gesammelt. Am Dienstag musste er sich dafür nun vor dem Schöffengericht verantworten.
Amtsgericht Ebersberg„Das war das schlimmste Material, das ich je gesehen habe“
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Mehr als 10 000 Dateien mit kinder- und jugendpornografischen Inhalten hat ein Mann aus dem Landkreis Ebersberg gesammelt.
Arne Dedert/dpaEin 46-jähriger Mann aus dem Landkreis Ebersberg hortet mehr als 10 000 Bilder und Videos, die teils schwere Misshandlungen von Kindern und Jugendlichen zeigen. Nun steht er dafür vor Gericht.
Von Andreas Junkmann, Ebersberg
