Ein hartnäckiges Vorurteil begleitet die Debatte um die Verkehrswende: Das Elektroauto – so heißt es gern – sei das Statussymbol des urbanen Akademikers, der auf Amazon seine Päckchen bestellt, regelmäßig in den Urlaub fliegt und sich sein Gewissen mit einem Tesla reinwäscht. Auf dem Land dagegen, so das gängige Bild, rollt der Diesel weiterhin treu an Wiesen, Wäldern und Feldern vorbei – zu weit, zu pragmatisch, zu teuer sei die Elektromobilität für die Dörfer. Doch die Zahlen erzählen eine andere Geschichte.
VerkehrswendeMeine Garage, mein E-Auto
Lesezeit: 3 Min.

Allen Vorurteilen zum Trotz sind Menschen auf dem Land im Durchschnitt aufgeschlossener gegenüber Elektromobilität als Einwohner in urbanen Zentren. Doch es gibt erhebliche Unterschiede, auch zwischen einzelnen Landkreisen – und München ist eine Ausnahme unter den großen Städten.
Von Merlin Wassermann, München
