Bislang scheint der Landkreis noch von den neuen, hoch ansteckenden Mutanten des Coronavirus verschont geblieben zu sein. Im Gesundheitsamt ist jedenfalls bisher kein Nachweis einer Mutation des Coronavirus bekannt, wie das Landratsamt auf Anfrage mitteilt. Die "MVZ Ärztliche Laboratorien" in Poing könnten die Variante B.1.1.7, die vor allem in Großbritannien verbreitet ist, erfassen. Verdächtige Proben - zum Beispiel nach einer Reise - könnten im Labor des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit untersucht werden, heißt es aus dem Landratsamt. Allgemeines Ziel sei es, fünf Prozent der positiven Proben auf Varianten zu untersuchen, "die Voraussetzungen dazu sind in Vorbereitung".
Unterdessen wurden dem Gesundheitsamt zwei weitere Todesfälle gemeldet, betroffen waren Landkreisbürger mit den Geburtsjahrgängen 1932 und 1937. Die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie erhöht sich damit auf 129.
Insgesamt hat sich aber die Lage weiter etwas entspannt, der Wert für die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut dem Dashboard des Robert-Koch-Instituts zum Stand 1. Februar, 0 Uhr, bei 82,8. In den vergangenen Tagen hat sich der Wert deutlich unter 100 stabilisiert.
Auch die Abläufe bei der Anmeldung im Impfzentrum sollen verbessert werden. Bisher hatten die Verantwortlichen im Impfzentrum keinen Zugriff auf die Daten derer, die sich über das Impfportal online angemeldet haben. Dass sich das in Kürze ändern wird, habe die Regierung von Oberbayern und das Landesamt für Gesundheit zugesichert, teilt das Landratsamt mit. So werde auch das Anmeldeverfahren transparenter.