Daheim ist Christian Lerch in der Dichtlmühle, einem Weiler in Tulling im Ebersberger Land, nur ein paar Gebäude, wo er mit seiner älteren Schwester, seinem Bruder und einer frisch eingebauten Solaranlage samt Wärmepumpe lebt. Weshalb das Wohnzimmer in seinem Haus zurzeit auch mehr Baustelle ist als alles andere. Den Boden, belegt mit duftendem hellem Fichtenparkett, den habe er schon fertig, demnächst sei die neue Küche dran, doch die müsse erst noch ausgebaut werden, sagt er. Werkzeug liegt herum, Stapel von Holz, Möbel stehen mitten im Raum. Ob er das alles allein mache? „Nein, Wärmepumpen bauen, des schaff’ ich nicht. Aber ich helfe immer mit, wenn ich kann.“
SZ-Serie: Dahoam in ...„Heimat erfordert eine gewisse Bereitschaft zur Abhängigkeit“
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Rund um Tulling und die Dichtlmühle erstrecken sich Felder und Wiesen soweit man sehen kann. Christian Lerch ist hier aufgewachsen und nach Jahren, die er in Großstädten wie Wien, Hamburg Berlin verbracht hat, wieder zurückgekommen.
Renate SchmidtRegisseur Christian Lerch lebt in Tulling, seine Heimat ist die Dichtlmühle, seine Filmkulissen sucht er sich oft in der Nähe. Dabei reichen seine Wurzeln auch in einen ganz anderen Teil der Welt.
Von Alexandra Leuthner, Steinhöring
