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Bundestags- und Landtagswahlen:SPD-Kandidatin fordert einen Termin

Doris Rauscher wirft der CSU ´teure Extrawurst`vor und fordert die Staatsregierung auf, dem Beispiel Hessens zu folgen

Dass die Landtags- mit der Bundestagswahl in Bayern voraussichtlich nicht am gleichen Tag stattfinden wird, kritisiert die Ebersberger SPD-Kandidatin für den Landtag scharf und kreidet dies der CSU als "teure Extrawurst" an. Während Bürgermeister- und Kommunalwahlen wieder zusammengelegt werden sollen, "spielen hier die Kosten plötzlich gar keine Rolle", moniert Doris Rauscher in ihrer Pressemitteilung. Entgegen aller Vernunft solle es den Wählern zugemutet werden, innerhalb von vermutlich nur acht Tagen zweimal zur Wahlurne zu gehen. Und die Kommunen müssten weitere ehrenamtliche Wahlhelfer mobilisieren, was allein im Landkreis "zigtausende Euro Steuergelder verbraten wird". Rauscher fordert die CSU auf, dem Beispiel Hessens zu folgen, das beschlossen hat, beide Termine auf einen Tag zu legen. Bayern wählt den Landtag bekanntlich am 15. September, der Bundestag wird voraussichtlich eine Woche später ermittelt.